Frequently Asked Questions (FAQ)

HWS Allgemein

Wer kann ein Stipendium beantragen und wo?
Der Kanton Basel-Stadt kann an Schülerinnen und Schüler nach erfüllter Schulpflicht (ab 10. Schuljahr) sowie an Lernende Stipendien ausrichten, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Auskunft erteilt das Amt für Ausbildungsbeiträge,
Holbeinstrasse 50, 4051 Basel, Tel. 061 201 31 81

Für den Kanton Baselland:
Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, Rosenstrasse 25, 4410 Liestal, Tel. 061 927 28 28

In anderen Kantonen muss die Stipendienverordnung des Kantons verlangt werden.


HWS Management


Welche Chancen habe ich mit dem Abschluss des Höheren Wirtschaftsdiploms HWD/VSK?
Mit dieser anspruchsvollen Ausbildung und Abschluss der Diplomarbeit haben Sie gute Voraussetzungen für einen Einstieg ins Kader. Sie sind gerüstet für Führungsaufgaben in einer Unternehmung bzw. Abteilung. Die Prüfung wird verbandskonform vom Verband Schweizerischer Kaderschulen (VSK) durchgeführt.

Wie viel Zeit muss ich wöchentlich zum Lernen zu Hause einkalkulieren?
Das hängt grundsätzlich vom Wissensstand jedes Studierenden ab. Faustregel: pro Wochenlektion Unterricht mindestens ½ - 1 Stunde Hausauf-gaben / Lernen daheim, also bei 8 Wochenlektionen ca. 8 Stunden.

Wer steht hinter dem Verband Schweizerischer Kaderschulen (VSK)?
Mitglieder sind ausschliesslich private Kader- und Handelsschulen. Ziel des Verbandes ist es, das Umfeld für eine gründliche, zeitgemässe Ausbildung von Fach- und Führungskräften in verschiedensten betriebswirtschaftlichen Bereichen zu schaffen. Weitere Details können Sie der Internetseite www.kaderschulverband.ch entnehmen.


Warum hat die HWD-Ausbildung je nach Anbieter unterschiedliche Unterrichtspensen?
Um die Ausbildung zum Höheren Wirtschaftsdiplom an der HWS antreten zu können, wird ein KV-Abschluss oder gleichwertige Vorbildung vorausgesetzt. An anderen Schulen gilt diese Bedingung nicht, dafür dauert die Ausbildung länger.

Wir sind anerkanntes Mitglied des VSK sowie weiterer führender Verbände der Wirtschaft, der Erwachsenenbildung und des Privatschulwesens.


HWS Handel


Was genau ist das B-Profil?
Der eidgenössische Abschluss "Kaufmann/Kauffrau mit Basisbildung" legt das Schwergewicht auf Informatik, Kommunikation und Deutsch. Die Ausbildung ist so konzipiert, dass die Studierenden selbstständig und kompetent Tätigkeiten im administrativen Bereich übernehmen können und in einer Fremdsprache über eine umfassende Sprachkompetenz verfügen.

Und was versteht man unter E-Profil?
Die erweiterte Grundbildung stellt zusätzlich zur Basisbildung hohe Ansprüche an die Bereiche Wirtschaft und Gesellschaft und an eine zweite Fremdsprache. Daneben sollen die Studierenden nach ihrer Ausbildung über einen hohen Grad an Selbstständigkeit verfügen und kreative Lösungen zu Problemstellungen entwickeln können.

Woher weiss ich, ob ich den Anforderungen für B-Profil oder E-Profil entspreche?
Grundsätzlich sind Vorbildung und Fremdsprachenkenntnisse relevant dafür, welches Profil besser passt. Nach der absolvierten Standortbestimmung (Bürofachdiplom VSH) entscheiden Sie gemeinsam mit der Schulleitung, wie Ihre Ausbildung fortgesetzt wird. Der Notendurchschnitt, die Sprachkenntnisse, die Kernkompetenzen wie auch der regelmässige Schulbesuch sind massgebend, ob Sie das B-Profil oder E-Profil absolvieren.

Werde ich bei der Praktikumsstellen-Suche zur Erlangung des eidg. Fähigkeitszeugnisses unterstützt?
Ja, die HWS hat dafür das Praktikumsstellen-Management geschaffen. Sie werden begleitet und bei der Suche unterstützt. Ausserdem haben Sie auch während dem Praxisjahr eine Ansprechperson.

Wie sehen die Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung zum Kaufmann aus?
Es gibt ein grosses Angebot von Managementkursen nach bestandenem Fähigkeitszeugnis Kaufmann/Kauffrau. Eine Möglichkeit ist das Höhere Wirtschaftsdiplom. Ausserdem sind Ausbildungen zu eidg. Fachausweisen beliebt (Personalfachmann, Marketingplaner, Direktionsassistent usw). Die Kurse Personalwesen und Marketing erweitern den Horizont in Intensivprogrammen. Absolventinnen/Absolventen mit Berufsmatur steht der prüfungsfreie Eintritt an die Fachhochschulen oder nach der Passerelle zum Studium offen.

Man spricht bei der Neuen Kaufmännischen Grundbildung NKG von Kompetenzen. Was ist damit gemeint?
Kompetenzen oder Fähigkeiten hängen zusammen wie die Dimensionen eines Würfels. So verkörpert der Kompetenzwürfel das neue Berufsbild. Er ist Basis und Kernstück der neuen kaufmännischen Berufsausbildung. Folgende Kompetenzen werden die jungen Leute während ihrer dreijährigen Ausbildung erwerben und einsetzen:

Sozialkompetenz: Sie lernen, mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit der Umwelt gewinnbringend umzugehen. Sie lernen, Gespräche zu führen, werden teamfähig und lösen Konflikte. Ihr Verhalten ist ökologisch, Sie werden belastbar und lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Methodenkompetenz: Sie lernen, wie Sie sich selbstständig Wissen aneignen und wie Sie mit neuen Situationen umgehen. Sie lernen präsentieren, verhandeln, Probleme lösen. Sie zapfen Informationsquellen an und fällen fundierte Entscheide.

Fachkompetenz: Sie lernen fächerübergreifendes und vernetztes Wissen in Branche und Firma, Information, Kommunikation, Administration, Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft, Deutsch und Fremdsprachen (mit internationalem Diplom).

Die Kombination von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz bildet die Grundlage, um den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gerecht zu werden.

Welche Ausbildung entspricht der früheren Bürolehre?
Das B-Profil (Kauffrau/Kaufmann Basisbildung) wertet die bisherige Bürolehre zu einer dreijährigen Grundbildung auf. Die Lernenden beherrschen kaufmännische Aufgaben mit mehrheitlich ausführendem Charakter. In einer Fremdsprache verstehen sie einfache Texte und Gespräche.

Was heisst ECDL?
ECDL ist die Abkürzung für European Computer Driving Licence. Der Europäische Computerführerschein bescheinigt Ihre praktischen Fertigkeiten in den gebräuchlichsten Computeranwendungen. Das international anerkannte Zertifikat entspricht den Anforderungen und Standards der modernen Arbeitswelt. Es dient u. a. als aussagekräftiger Fähigkeitsnachweis für Arbeitgeber. Im Zentrum der Prüfungen stehen praktische Aufgaben, wie sie beim täglichen Umgang mit dem Computer vorkommen. Die Prüfungen finden in Modulen statt und sind in den Ausbildungen zum B- und E-Profil obligatorischer Bestandteil.

Bietet die HWS auch VSH-Diplome an?
Ja, die vom Verband Schweizerischer Handelsschulen anerkannten Bürofach- und Handelsdiplome.
Für jene Studierenden, die das eidgenössische Fähigkeitszeugnis erlangen wollen, sind diese Zwischenstationen, für die anderen sind es eigenständige, wichtige und anerkannte Abschlüsse.

Muss man für die Aufnahme in die HWS eine Aufnahmeprüfung bestehen?
Nein. Es ist jedoch wichtig, in einem Beratungsgespräch über die vorhandenen Schul- und Fremdsprachenkenntnisse zu sprechen. Die Ausbildungsberaterin entscheidet mit Ihnen, welche Einstufungstests Sie absolvieren sollten. Diese lassen erkennen, welche Kenntnisse bereits vorhanden sind und wo die Stärken und Schwächen liegen. Bei den Sprachtests ist damit klar erkennbar, in welcher Sprachstufe Sie eingeteilt werden. Einstufungstests sind keine Prüfungen. Sie helfen, mit Ihnen gemeinsam den optimalen Ausbildungsweg zu definieren.

Ist das HWS-Handelsdiplom anerkannt?
Ja, das Handels- wie auch das Bürofachdiplom sind vom Verband Schweizerischer Handelsschulen VSH anerkannt. Die Prüfungsaufgaben werden vom VSH gestellt. Auch findet in regelmässigen Abständen ein Controlling durch den Verband statt. Die VSH-Diplome geniessen schweizweit Anerkennung.

Wer steht hinter dem Verband Schweizerischer Handelsschulen (VSH)?
Im VSH sind private Bildungsunternehmen als Anbieter von kaufmännischen Aus- und Weiterbildungen zusammengeschlossen. Sie machen es sich zum Ziel, fundierte Ausbildungen für die kaufmännische Praxis zu vermitteln. VSH-Diplome sind der Nachweis von qualifizierten schulischen Leistungen und von erfolgreich absolvierten, praxisnahen - sowohl berufsbegleitenden als auch vollzeitlichen - kaufmännischen Ausbildungen. Die berufsbegleitenden Diplome des VSH werden vom SGV (Schweizerischer Gewerbeverband) anerkannt. Die Mitgliedsschulen des VSH bereiten mit nachweisbarem Erfolg auf offizielle staatliche Prüfungen vor.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite www.handelsschulverband.ch.

Wie sind berufsbegleitende Handelsabschlüsse anerkannt?
Die Bürofach- und Handelsdiplome berufsbegleitend sind vom Schweizerischen Gewerbeverband und vom Verband Schweizerischer Handelsschulen anerkannt.

Wie muss ich als Betrieb vorgehen, um einen Praktikumsplatz anbieten zu können?
Am besten setzen Sie sich mit Frau Ruth Steck, Leiterin Praktikumsmanagement, in Verbindung (Tel: 061 270 97 97 oder rs@praktikumsmanagement.ch). Das Praktikumsmanagement bildet die Schnittstelle zwischen Betrieb und Schule. Berufsbildner und Praktikanten werden während dem Praktikumsjahr begleitet und betreut. Frau Steck betreut das Praktikumsmanagement für die HWS und für die NSH.



HWS Medical


Arztsekretärin / Medizinische Sekretärin H+

Kann ich nach längerem Arbeits- und Schulunterbruch diese Ausbildung absolvieren?
Ja.

Wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, eine Stelle als Arztsekretärin zu finden?
Die Rückmeldungen unserer Abgängerinnen sind positiv. Die Ausbildung zur Arztsekretärin HWS bietet nach wie vor gute Einstellungschancen auf dem Stellenmarkt. Die Stellensuche ist allerdings Sache der Absolventinnen. Dieser Beruf wird hauptsächlich von Frauen ausgeführt, daher ist eine natürliche Fluktuation (Familienzuwachs etc.) gegeben.

Ist die Ausbildung zur Arztsekretärin anerkannt?
Einzig die Ausbildung Medizinische Sekretärin H+ ist gesamtschweizerisch von den Spitälern anerkannt. Die Ausbildung zur Arztsekretärin HWS hat eine lange Tradition und ist im Raum Basel in den Spitälern bestens bekannt und akzeptiert.

Sind PC-Kenntnisse für diese Ausbildung erforderlich?
Ja. Flüssiges Tastaturschreiben (10 Fingersystem sowie mindestens 1'200 Anschläge bei einer 10 Minutenabschrift) und Anfängerkenntnisse in Word werden vorausgesetzt.

Kann ich einzelne Fächer belegen?

Alle Fächer ausser das Fach Terminologie, dieses kann nur in Kombination mit Anatomie und Pathologie besucht werden.

Kann ich mit einer Matura das Diplom als Medizinische Sekretärin H+ absolvieren?
H+ setzt eine kaufmännische Ausbildung voraus. Nach längerer Tätigkeit in einem Büro oder Sekretariat und entsprechenden Arbeitsbestätigungen kann die Zulassung durch H+ geprüft werden.



Laborkurs

Bin ich nach Beendigung des Grundkurses befähigt, in einem Arztlabor zu arbeiten?
Nur unter Begleitung, zur selbständigen Arbeit in einem Arztlabor ist auch der Weiterbildungskurs notwendig.


Sprechstundenassistenzkurs

Ich arbeite als Arztsekretärin in einem Spital und müsste nun die Technik des EKG erlernen. Muss ich den ganzen Kurs besuchen oder kann ich das EKG als Einzelfach belegen?
Dies muss in einem persönlichen Gespräch mit unserer Ausbildungsberaterin abgeklärt werden.

Medizinische Praxisassistentin

Kann ich eine Ausbildung zur Med. Praxisassistentin berufsbegleitend absolvieren?
Nein, die Ausbildung zur Med. Praxisassistentin ist eine 3-jährige Vollzeit-Lehre.

Wer kann mir offene Lehrstellen vermitteln?
Offene Lehrstellen müssen durch die Interessentin selbst gesucht werden, eine gute Hilfe bieten die Lehrstellenverzeichnisse im Internet.

 

http://www.berufsberatung.ch/dyn/1005.aspx